Formeln & Parameter

Ausschlaggebend bei der Klassifizierung von Drahtgeweben sind die beiden Parameter Maschenweite (w) und Drahtstärke (d), wobei die verwendete Drahtstärke für die Gewebedicke (d) des Endprodukts maßgeblich ist.

Anhand der Leinwandbindung (auch glatte Bindung oder Leinenbindung genannt), der neben der Köperbindung gebräuchlichsten Bindungsform, erläutern wir kurz die wichtigsten Kriterien und Messgrößen, die bei der Betrachtung und Auswahl des richtigen Gewebes eine Rolle spielen.

Die Leinwandbindung / glatte Bindung

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Die Leinwandbindung / glatte Bindung zeichnet sich durch besonders genaue Maschenweiten aus. Kett- und Schussdraht über- und unterlaufen sich in ständigem Wechsel. Abgewandelt können die Eigenschaften dieser Bindung auf spezielle Anforderungen hin modifiziert und optimiert werden.

Die Gewebefeinheit

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Die Gewebefeinheit (Mesh) bezeichnet die Anzahl der Drähte pro englischem Zoll (25,4 mm) und nimmt ebenfalls Bezug auf Maschenweite (w) und Drahtdurchmesser (d).

Die offene Siebfläche

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Die offene Siebfläche Ao definiert den prozentualen Anteil aller Maschenöffnungen an der gesamten Siebfläche und ergibt sich aus dem Verhältnis von Maschenweite (w) und Drahtdurchmesser (d):